CMD

Wirkungsvolle Therapie wenn Kiefer, Muskeln und Gelenke aus dem Gleichgewicht geraten

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet eine Fehlfunktion des Kiefers, die durch Fehlbelastungen von Muskeln, Gelenken oder Nerven verursacht wird. Betroffene leiden häufig unter Kopf-, Nacken- oder Rückenschmerzen, Gesichtsbeschwerden oder unspezifischen Symptomen, die schwer zuzuordnen sind. In unserer Praxis in Hamburg (Rotherbaum) ermöglichen wir Ihnen eine individuell abgestimmte CMD Therapie, um die natürliche Funktion des Kiefers wieder herzustellen und Folgeschäden zu verhindern.

Typische Anzeichen

Die Kaumuskulatur ist eng mit der Muskulatur des Nackens und Rückens verbunden sodass, sich Fehlfunktionen weit über den Kiefer hinaus bis auf die gesamte Körperhalten auswirken können. Typische Beschwerden sind:

  • knackende oder blockierende Kiefergelenke
  • Kopf-, Nacken-, Rückenschmerzen
  • Knirschen oder Pressen
  • eingeschränkte Mundöffnung
  • Zahnabrieb und Zahndefekte

Oft entstehen Beschwerden durch kleine Abweichungen in der Kiefergelenksposition. Die Ursache hierfür stellen wir durch eine umfangreiche Analyse des Kiefergelenks, des Bisses und der Kaumuskulatur dar, welche bei Bedarf durch strahlungsarme bildgebende Verfahren ergänzt wird. Wir erstellen daraufhin einen optimalen Therapieplan für Sie, der je nach Dysfunktion beispielsweise eine individuell angefertigte Aufbissschiene, permanente Zahnrekonstruktionen oder Kieferorthopädische Maßnahmen beinhalten kann. Je nach Befund können ergänzend Physiotherapie oder Logopädie sinnvoll sein.

Die individuell angefertigte, transparente Aufbissschiene wird in der Regel nachts getragen und bringt das Kiefergelenk in eine entspannte, physiologisch optimale Position. Dadurch werden Muskulatur und Gelenke entlastet, die Zähne vor weiterem Abrieb geschützt und bestehende Beschwerden spürbar und nachhaltig reduziert.

Bei ausgeprägtem Zähneknirschen oder stark verspannter Kaumuskulatur kann die Behandlung mit Botulinumtoxin (Botox) eine wirksame Ergänzung sein. Durch gezielte Injektionen in die betroffenen Muskeln wird deren Aktivität vorübergehend reduziert. Dadurch werden Kiefergelenk und Muskulatur entlastet, Beschwerden gelindert und weiterem Zahnabrieb vorgebeugt